26. Juni 2013

Onigiri mit Thunfisch und Ei...

Ich war mal wieder auf dem *Bento Lunch Blog* von Token und da wusste ich auch gleich, was ich als Abendessen machen würde...
Onigiri mit Thunfisch...oh Mann...ich will wieder mal nach Japan!!!! Naja, ich bin selber schuld, dass ich nicht öfters mal was Japanisches koche!





Onigiri essen die Japaner sehr gerne. Die kann man in Japan fertig verpackt in vielen Geschäften kaufen. Oft sind sie gefüllt oder mit *Furikake* (flockige Gewürzmischung) bestreut oder mit *Nori* (einem papierartigen Blatt aus Algen) ummantelt. Meistens sind sie dreieckig mit so ca. 7 cm Seitenlänge, manchmal auch rund oder zylinderförmig.
So simpel...so lecker...mein Sohn (7) war begeistert und hat gemeint: "Sowas will ich jetzt immer als Jause mit in die Schule nehmen!"



...und so kommt zu Hause Japan-Feeling auf:

Onigiri mit Thunfisch gefüllt und mit Rührei:

Reis für Onigiri
Am besten nimmt man dazu japanischen Reis (y.B. Shinode), wenn ich keinen im Vorratsschrank habe, dann nehme ich Rundkornreis stattdessen, klappt auch, aber am besten gelingen sie mit japanischem Reis (kaufe ich im Asiashop Jiahong).

2  Tassen Reis
2 1/4 Tassen Wasser (man sagt ca. 10 - 20% mehr Wasser als Reis)

Der Reis wird nach der japanischen Methode gekocht/gegart, d.h. vorher gewaschen und ohne Salzzugabe!
  • den Reis unter fliessendem Wasser waschen, dazu mit den Fingern im Reis rühren bis das ablaufende Wasser klar ist
  • dann den Reis ca. 15 min lang "trocknen" lassen
  • den Reis in einen Topf geben und das Wasser zugeben
  • auf höchster Flamme zum Kochen bringen, dann einen Deckel aufsetzen und den Deckel auf keinen Fall mehr abheben. Das ist ganz wichtig, damit der Reis dämpfen kann.
  • dann auf kleinster Flamme 12 - 15 min köcheln/garen
  • dann abschalten und den Reis nochmal ohne den Deckel zu öffnen 15 min "ziehen" lassen


Für Onigiri wird der Reis nicht wie bei Sushi gesäuert. Eigentlich kommt auch kein Salz rein. Man taucht nur die Hände beim Formen immer mal wieder in Salzwasser.
Mir ist das oft zu wenig salzig, daher mische ich gern ein bisschen Furikake unter den Reis, bevor ich die Onigiris draus forme.


Thunfischsalat

1 Dose Thunfisch
ca. 2 EL Mayonaise
etwas Wasabipulver

Tamagoyaki (Rührei)
1 Ei
1 TL Dashi-Pulver (japanische Suppenbrühe) in 1 EL heissem Wasser aufgelöst
1 TL Sojasauce
1 Messerspitze Zucker
  • alles verühren
  • in einer Pfanne mit etwas Öl Rührei draus machen
  • klein zerpflücken und unter den Reis mischen

Es gibt spezielle Onigiri-Moulds, damit geht das Formen ruckzuck, aber hier eine kleine Anleitung, wie es auch ohne technische Hilfsmittel keine Kunst ist...




Ich geb´s zu...von den Onigiris beflügelt, habe ich gestern auch gleich noch eine Bestellung bei *CasaBento* gemacht und kann´s kaum erwarten bis meine neue Bentobox, Foodpicks, Barans, etc. ankommen!




Gutschein Cake Pops...

Gestern hatte meine Schwester Geburtstag und sie hat sich einen Gutschein für´s Kino gewünscht...jetzt hat sie von jeder Schwester einen bekommen :-)

...von mir bekam sie den Gutschein in Form von Gutschein Cake Pops mit DIY-Gutschein-Kärtchen für verschiedene Boxen mit Popcorn, Malteser und dem eigentlichen Gutschein...



...die Cake Pops haben wir im Akkord gemacht...meine Freundin brauchte welche für´s Ballet-Abschluss-Fest ihrer Tochter...die wurden mit rosa Candy Melts überzogen und mit verschiedenen rosa Sprinkles verziert und ich hab die Gutschein-Cake-Pops für meine Schwester gemacht...ich war froh über Hilfe und wenn man nicht reden kann (heiser heiser), dann geht das ganze noch schneller!

Krümel:  *Schokorührteig*
Kleber:   2 EL Marillenmarmelade
              2 EL Mascarpone
              100 g Milka Noisette geschmolzen
                50 g zimmerwarme Butter

Krümel?!? Kleber?!? Du verstehst nur Bahnhof?...dann schau dir doch *hier* mein Cake Pops Tutorial mit Schritt-für-Schritt-Anleitung an.



 ...auch mein Sohn (7) hat fleissig mitgeholfen und Pünktchen und Blumen für die Tante gemalt...


...von den Boxen, in denen der eigentliche Gutschein war, bekommt ihr ein Foto nachgepostet...

Euch noch einen schönen Nachmittag!


25. Juni 2013

Rhabarberkuchen {Nr.2}

Rhabarber mag ich echt sehr gerne...eigentlich wollte ich noch Rhabarbersirup machen, aber statt dessen habe ich nochmal einen Rhabarberkuchen gebacken...dieses Mal mit Haube...das war sehr saftig und sehr lecker... 




...(im Originalrezept von *hier* steht, dass man den Kuchen auch perfekt noch am nächsten Tag essen kann...aber ich muss zugeben, bis zum nächsten Tag hat er es leider nicht geschafft *bauch reib*)...



...und auf die Haube...da kam noch das Tüpfelchen-auf-dem-i und zwar in Form von selbstgemachtem Lavendelzucker! Den hat Krisi gemacht und ihn mir zum Probieren gegeben (wir üben schon mal für unseren Stand auf dem Harder Weihnachtsmarkt)...was für ein Aroma!






Rhabarberkuchen {Nr.2}

  • aus den Mandeln, 100 g Zucker, Mehl, Butter, 1 Ei, Vanillezucker und Zitronenschale einen Mürbteig herstellen
  • eine Tortenform damit ausstreichen, den Rand ca. 2 cm hochziehen
  • dann für ca. 30 min zum Rasten in den Kühlschrank stellen
  • etwas Brösel (ca. 2 EL) drauf streuen
  • die Rharbarberstücke darauf verteilen

bei 180°C im vorgeheizten Backrohr ca. 20-30 Minuten backen

währenddessen den Guss herstellen:
  • 3 Eier trennen
  • 3 Eiklar zu Schnee schlagen, mit ca. 30 g Zucker ausschlagen
  • restlichen Zucker (ca. 70 g) mit den 3 Eidottern schaumig rühren
  • den Sauerrahm vorsichtig unter die Eidotter/Zucker-Masse rühren
  • den Eischnee unterheben
  • auf den halbfertig gebackenen Kuchen gießen (das wird ziemlich hoch)
 noch ca. 15-25 Minuten fertigbacken

...in der Form erkalten lassen und erst danach aus der Form lösen.

Ich habe als Krönung dann noch 2 TL von Krisi´s Lavendelzucker drübergestreut...einfach spitze!!!


Liebe Grüsse




24. Juni 2013

Zucchini mit griechischem Käse und Rest vom Fest!

Kleine Bio-Zucchinis von der Gemüsetheke, griechischer Käse aus dem Säckchen und der Rest vom Fest...und schnell hatte ich mein Abendessen fertig...


...vom letzten (Männer)Grillabend mit meinen spanischen Deutschschülern hatte ich noch eine Scheibe Grillbauch übrig...eine sehr fettige Angelegenheit...aber kombiniert mit etwas Gemüse grad noch akzeptabel...also habe ich eine halbe Scheibe angebraten...


Zucchini mit griechischem Käse und Schweinebauch

kleine Zucchini
griechischer Käse
Schweinebauch
Salz
Olivenöl
  • Die Zucchini halbieren (oder wenn´s keine kleinen sind, einfach in dicke Scheiben schneiden)
  • in Olivenöl kräftig anbraten
  • mit ganz wenig Salz würzen (der Käse ist ja ziemlich salzig und der Schweinebauch war mariniert)
  • den Schweinebauch kleinschneiden und ohne Öl gut anbraten
  • die Zucchini hübsch auf einem Teller anrichten, den griechischen Käse drüberbröseln (oder wie ich drüberstreuen, denn ich habe solche *Miniwürfel von Patros* genommen) und die Fleischstücke oben drauf geben
Die Miniwürfel waren sehr praktisch und haben hübsch ausgesehen. Die werden sicher wieder einmal in meinem Einkaufswagen landen.
 
Schreiben kann ich, aber reden...nicht mal flüstern!!! Ich bin total heiser...mein Sohn findet es lustig, wenn wir uns per Handzeichen verständigen!
...mich hat´s erwischt...trändende Augen, Ohrenweh und keine Stimme (...wie nennt man denn diese Krankheit? ...keine Ahnung, das kommt wahrscheinlich vom ständigen Wechsel...mal Sonne, mal Regen, heiss und kalt, dann Durchzug...)...also bleibt nichts übrig als noch einen Tag ohne Reden anzuhängen (heute Abend wäre Elternabend!!!) und hoffen, dass es morgen besser geht.
 
Schöne Grüsse 



...die jetzt grad an ihre Maturareise nach Griechenland denkt...da ist wohl der grichiesche Käse dran schuld, oder?...denn Ouzo habe ich keinen zu den Zucchinis getrunken!!!

19. Juni 2013

Rhabarberkuchen mit Mandeln...

Der Volksmund besagt, dass man Rhabarber nur bis zum Johannistag (24. Juni) essen soll, danach wird er giftig ...daher habe ich mich beeilt und noch schnell einen Rhabarberkuchen (mit Rhabarber aus dem eigenen Garten - mmmhhh) gebacken...


Ob man das mit dem giftig-sein so ernst nehmen muss, kann ich euch nicht sagen, aber Rhabarber ist auf jeden Fall nicht das einzige Gemüse/Obst, das Oxalsäure enthält, auch Karambolen, Spinat und sogar Kakao enthalten Oxalsäure. Beim Rhabarber ist sie v.a. in Blättern und die werden ja sowieso nicht mitgegessen!

Ich habe den Rharberkuchen nach einem Rezept gebacken, das ich von Lisa (Freundin meines Bruders) bekommen habe (das Originalrezept ist von Ulrike Hagen)...

Lisa´s Spezial-Rhaberberkuchen

250 ml Sahne
120   g Zucker
   1 TL Vanillezucker (*so* mache ich Vanillezucker selbst)
   3      Eier
220 g   Mehl
   1 TL Backpulver
500 g   Rhabarber (geschält, kleingeschnitten)

Guss:
100 g   Butter
  50 g  Zucker
   1 EL Milch
  40 g  geriebene Mandeln
  • die Sahne fast steif schlagen
  • Zucker und Vanillezucker unterrühren
  • die Eier nach und nach unterrühren
  • Mehl und Backpulver dazugeben
  • den Teig in eine Form füllen
  • die geschälten (ich ziehe die Haut einfach mit dem Messer ab), kleingeschnittenen Rhabarberstückchen darauf verteilen
 15 min bei 200 °C im vorgeheizten Backrohr backen

dann den Guss zubereiten (alle Zutaten zusammen in einen Topfgeben und auf kleiner Flamme solange rühren, bis die Butter flüssig ist und der Zucker leicht karamellisiert). Den Guss über den halbfertig gebackenen Kuchen verteilen und...

noch mal 15 min (* oder etwas mehr)  fertigbacken

Im Originalrezept standen Mandelblättchen, ich hatte aber keine zu Hause und daher habe ich geriebene Mandeln genommen...hat sehr gut geschmeckt und hübsch ausgeschaut.

Der Kuchen war sehr saftig, in der Mitte fast noch etwas zu saftig, um nicht zu sagen leicht patzig.
* Vielleicht hätten ihm ein paar Minuten mehr im Rohr gut getan!...aber trotz allem...sehr lecker und empfehlenswert...und Rhaberber mag ist sowieso.
 
Falls ich nochmal Rhaberberkuchen backen will, muss ich mich sputen....Johannistag steht vor der Tür! 

Was sind denn eure Lieblingsrezepte mit Rhabarber?

Liebe Grüsse




10. Juni 2013

Lemon Curd...simply delicious

Oft davon gehört/gelesen...aber noch nie in "echt" gesehen/gegessen/gerochen...vor 2 Monaten in London auf gut Glück ein Glas davon gekauft...zu Hause dann probiert...für totaaaaaaaaaaal lecker empfunden...und...letzte Woche war es soweit...Zitronen eingekauft (noch eine Extra-Bio-Zirone von Krisi´s Zitronenbaum bekommen)...and here are the results of Tanja´s kitchen...simply delicious...Lemon Curd...


...dank meiner Thermomix war das Lemon-Curd-Machen ein Kinderspiel...


 


...oh weia...der selbstgemacht Lemon Curd war ca. 10mal besser als der gekaufte...das lag v.a. an Krisi´s Biozitrone..und an *Catrins* Mithilfe beim Zitronenauspressen und Verkosten, denn zu zweit macht es definitiv mehr Spass, neue Sachen auszuprobieren...



Lemon Curd (Thermomixrezept)

   4      Eier
100  g  Butter
370  g  Zucker
   1 EL geriebene Zitronenschale (im Originalrezept steht 4 EL, aber von Krisi´s Biozitrone 
                                                            habe ich 1 EL erhalten...das Ergebnis war trotzdem superzitronig)
130  g  Zitronensaft  

  • alle Zutaten in den Mixtopf geben 
  • 20 Min/90°/Stufe 2 ohne Messbecher eindicken lassen
  • anschließend Messbecher aufsetzen und 25 Sek/Stufe 6 verrühren
  • noch heiss in Schraubgläser füllen

Ohne Thermomix habe ich es leider noch nicht ausprobiert, werde ich aber mal versuchen. 
Dazu muss man die Eier durch ein Sieb streichen und dann das Ganze über Wasserbad unter ständigem Rühren eindicken.

Eigentlich wäre Lemon Curd ein paar Wochen im Kühlschrank haltbar, aber Mama, Krisi, Catrin und Kathi haben je ein kleines Probier-Gläschen bekommen und das letzte habe ich AUSGELÖFFELT (!!!) und den Rest noch mit dem Finger rausgeschleckt und daher ist leider leider nix mehr da :-(

Liebe Grüsse


9. Juni 2013

Thunfisch-Tortilla-Röllchen...

Heute Mittag gab´s eines der Leibgerichte meines Sohnes...ich hab grad noch den letzten Bissen im Mund und bevor ich in die Küche gehe, um einen Rhabarberkuchen für den Nachmittagskaffee mit meinem Papa zu backen (heute ist ja Vatertag), will ich euch noch schnell ein Foto von unserem megaschnellen und megaleckerem 5-Minuten-Mittagessen posten. Die Idee dazu habe ich von meiner Cousine Susanne...schnell, schneller...Thunfisch-Tortilla-Röllchen... 

Partyrezept, Fingerfood, megaschnell,


Thunfisch-Tortilla-Röllchen (5-Minuten-Rezept)

Tortilla-Fladen
Thunfisch
Oliven
Mayonnaise
Ketchup
Kreuzkümmel

  • Minute 1: Thunfisch und Oliven aus dem Keller holen (1 ganz kleine Dose grüne Oliven mit ca. 12 Oliven)
  • Minute 2: Dosen aufmachen, Oliven kleinschneiden
  • Minute 3: Thunfisch mit Oliven, 2 EL Mayonnaise, 1 TL Ketchup und 1 Prise Kreuzkümmel vermischen
  • Minute 4: diese Mischung dünn auf 3 Tortilla-Fladen streichen (heute in der scharfen Version: ich hatte nur noch Chili-Tortillas zu Hause)
  • Minute 5: in mundgerechte Happen schneiden und auf dem Teller hübsch anrichten

Diese Häppchen eignen sich auch bestens als Party-Fingerfood! 

Wünsch Euch noch einen schönen Sonntagnachmittag.


 


Griessauflauf...nicht nur warm ein Genuss

Also Griess...das mögen alle bei uns in der Familie...und heute Samstag war Familienwunschessentag...mein Sohn (7) hat sich *Gnocchi a la Romana* gewünscht, meine Schwester Griessauflauf...das Rennen hat der Griessauflauf gemacht...den esse ich eigentlich immer mit (gekauftem) Sauerkirsch-Kompott ...


...wir haben den Griessauflauf als Nachspeise gegessen. Davor gab es Cola-Huhn (...immer wieder lecker...v.a. jetzt während der Grillsaison, das Rezept poste ich in Kürze sobald ich ein Foto habe, denn heute war der Hunger gross und ich hab das Foto nur von der Marinade, aber nicht vom fertig gebratenen Fleisch) und grünen Salat mit Mais und Tomaten mit Honigdressing.

Griessauflauf (für eine 26-er Springform)

1/2  l  Milch
  50 g  Butter
          Salz (eine Messerspitze voll)
150 g   Griess (ich nehme immer *Vorarlberger Riebelgriess*)
   4      Eier
150 g   Zucker
   1 TL Vanillezucker (*so* kann Vanillezucker ganz einfach selbst machen)
  • Milch mit Butter und Salz aufkochen
  • das Griess einrühren und so lange unter ständigem Rühren köcheln lassen, bis sich die Masse vom Rand löst
  • abkühlen lassen (ich streiche die Masse immer auf 2 flache grosse Teller, dann kühlt sie schneller ab)
  • die ganzen Eier mit Zucker und Vanillezucker dick schaumig schlagen (Schriftprobe machen)
  • die ausgekühlte Griessmasse mit ca. 1/4 bis 1/3 der Ei/Zuckermasse mit dem Mixer gut vermischen
  • dann den Rest der Ei/Zuckermasse vorsichtig unterheben...und sofort in eine Spring- oder Auflaufform füllen...und ab ins Backrohr
ca. 40 min bei 185° im vorgeheizten Bachrohr backen


Wir essen den Griessauflaub am liebsten mit Sauerkirschkompott...und wenn wir heute nicht alles aufgegessen hätten, dann könnte mir am Sonntag noch ein Stück kalten Griessauflaug essen...das schmeckt auch sehr lecker!



5. Juni 2013

Overnight-Brot...

Eigentlich wollte ich Euch von meinem Mädels-Wochenende in Madrid und von unserem tollen  Abendessen im *Olé Lola* und von meinem neuen Backbuch und vom Wasser in meinem Keller erzählen...aber irgendwie hatte ich Lust auf frisches Brot zum Frühstück, und daher...
So...fertiggeknetet...so sieht mein  Overnight-Brot im Moment (5.5., 23:30) aus...

Brotteig, gehen lassen, Homemade Bread


Jetzt ab damit in den Kühlschrank...morgen zum Frühstück seht ihr dann, wie es geworden ist!

update 6.6., 22:45 Uhr:...hier gibt´s die Fotos von heute Morgen...





Brot, bread, Overnight-Bread

In der Brotküche bin ich immer wieder am Rumexperimentieren...eigentlich ist Brotbacken ja nicht so schwer: das Brot-Grundrezept könnte man sagen ist ca. so: 
 
1/2 kg Mehl
1 Päckchen Trockenhefe oder 1/2 Würfel (21 g) frische Hefe
ca. 1 - 1 1/2 TL Salz
ca. 300 ml Wasser

...in letzter Zeit habe ich öfters die Wassermenge variiert...mit dem Ergebnis, dass ich jetzt immer etwas mehr Wasser dazugebe...das wird dann ein etwas klebriger Teig (von Hand lässt sich der natürlich nicht so gut kneten, aber bei mir macht es ja die Küchenmaschine!) und den lasse ich dann gaaaaaaaaaaanz lange an einem kalten (ja....du hast richtig gelesen...) Ort gehen! Das ergibt eine tolle Brotkonsistenz!

Overnight-Brot

500 g        Weizenmehl
   1 P.       Trockenhefe
   1 1/2 TL Salz
350 ml       lauwarmes Wasser (eventuell bis zu 400 ml)
   1 EL       Brotgewürz...ich habe das *Brotgewürz von Kotanyi* (Fenchel, Koriander, Kümmel) genommen, kann man aber auch weglassen     
  • alle Zutaten zu einem sehr elastischen Teig kneten, der noch leicht klebrig ist
  • den Teig in einer Schüssel an einem kalten (!) Ort lange gehen lassen...z.B. im Keller, auf dem Balkon und sonst im Kühlschrank....am besten über Nacht!
  • am nächsten Tag (oder nach mindestens 5 Stunden) den Teig vorsichtig mit einem Teigschaber aus der Schüssel kratzen und direkt auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech gleiten lassen
  • mit feuchten Händen vorsichtig flachdrücken und zu einem grossen Fladen formen...nicht zuviel rumdrücken...der Teig fällt sonst zu sehr zusammen....
  • noch einmal ca. 20 Minuten gehen lassen (bei Zimmertemperatur)
  • mit Zuckermilch bepinseln (*hier* findest du Tanjas Extratipp zur Zuckermilch)
ca. 20 min bei 200° C im vorgeheizten Rohr backen


...bin schon auf morgen gespannt...und freue mich auf mein Frühstücksbrot...