27. September 2013

Paprika-Karotten-Suppe mit Kardamom...

Perfekt für einen kalten Winterabend eignet sich mein heutiger Post...es war ein typisches Was-mein-Kühlschrank-hergibt-Experiment...und das Ergebnis kann sich sehen lassen oder besser gesagt: das Ergebnis erfreut den Gaumen und daher poste ich das Rezept...

Kennt ihr das? Mal kurz in den Kühlschrank geschaut...und überlegt: Was soll ich bloss kochen? Karotten, Kohlrabi, 3 nicht mehr so ganz taufrische Tomaten, Paprika in allen Farben...Was soll ich bloss daraus  machen? Warum habe ich soviele gekauft? Ach ja, die Bio-Paprika waren im Angebot...Aber WAS bloss macht man aus Paprika? Ist irgendwie nicht so mein Lieblingsgemüse, aber ich kaufe trotzdem ab und zu auch solche Sachen, die ich nicht sooooooooo gern mag, der Abwechslung halber und immer in der Hoffnung, dass ich eine Zubereitung finde, die mir (uns) wirklich schmeckt...und in diesem Fall ist das eingetreten und daher kann ich in Zukunft öfters mal Paprika kaufe... Paprika-Karotten-Suppe mit Kardamom.


...den Kohlrabi hab ich nicht mit reingeschnippelt...zu geschmacksintensiv! Nicht auf dem Bild: 1 Kapsel grüner Kardamom, der Blick ins Gewürzregal hat mich zwischen Kardamom, Ras el Hanout und Bockshornkleesamen wählen lassen und die Wahl fiel auf Kardamom...hab allerdings nur die Samen einer Kapsel verwendet, damit es nicht zu intensiv schmeckt.



Paprika-Karotten-Suppe mit Kardamom 
(für 3 Personen)

1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
3 Paprikaschoten (ich habe je eine rote, gelbe, orange genommen)
5 Karotten
3 kleine Tomaten
  Olivenöl
  Salz
  Pfeffer
1 Kapsel grüner Kardamom (die Samen davon)
  etwas Sauerrahm 
1 EL Gemüsesuppen-Suppenwürze oder 1/2 Liter Gemüsesuppe
  • Zwiebel und Knoblauch kleinschneiden und in etwas Olivenöl anbraten
  • die Paprikaschoten in grosse Stücke schneiden und ein paar Minuten mit anbraten
  • Karotten kleinschneiden und dazugeben
  • salzen, pfeffern und mit Wasser + Suppenwürze oder Gemüsesuppe aufgiessen
  • die Kardamomkapsel aufbrechen und nur die Samen verwenden, idealweise im Mörser zermahlen, da ich aber keinen Mörser habe, zerdrücke ich sie immer mit dem flachen Messer auf dem Schneidbrett!
  • ca. 15 min weichköcheln
  • dann alles gut passieren, eventuell noch etwas Wasser zugeben

...eigentlich wollte ich noch etwas Sauerrahm unterrühren, damit es "cremiger" wird, war aber nicht nötig, daher habe ich nur beim Servieren einen Kleks davon in den Teller gegeben, etwas Thyumian drübergestreut...und fertig ist eine feine Gemüsesuppemit fruchtigem Paprika-Aroma.

Dazu haben wir frisches selbstgebackenes Roggen-Leinsamen-Brot gegessen.

Anstatt als Suppe kann ich mir das auch ganz gut als Nudelsauce vorstellen!

Liebe Grüsse

 



23. September 2013

Mandel-Biskuit mit Pariser Creme....

Wenn sich die Arbeitskollegen etwas Schokoladiges wünschen....


Vor ein paar Wochen habe ich für meine Arbeitskollegen einen Kuchen gebacken...gewünscht war "Etwas mit Schokolade"...und da wollte ich mal wieder eine Pariser Creme machen. Leider hat es diesmal nicht grad so perfekt funktioniert, aber so ist das halt, wenn man in der Küche steht...manchmal klappt´s besser, manchmal perfekt und manchmal eben nicht. Das Gute am Älter-werden ist bei mir definitiv, dass ich dann ich dann in solchen Situationes (fast) ganz cool bleibe und mir denke: hat halt nicht wollen sein!



In jüngeren Jahren habe ich dann immer halbe Schweissausbrüche und Adrenalinschübe gehabt...aber das kommt zum Glück immer seltener vor!
Das gilt nicht nur für misslungene Koch/Back-Experimente sondern auch für rote Ampeln und Staus...Ruhe bewahren funktioniert nicht immer, aber immer öfter!

Als "Unterlage" für die Pariser Creme, habe ich ein Uralt-Rezept meiner Mama aus den hinteren Winkeln meines Gehirns hervorgekramt....superschnell, superlecker, supereinfach: mit nur 3 Zutaten...Mandel-Biskuit. Dieses Rezept ist superwandelbar...meine Mama nimmt meistens Haselnüsse, manchmal Walnüsse, oder halb halb, sogar geriebene Kürbiskerne kann man nehmen, aber mir schmeckt´s am besten mit Mandeln...

Mandel-Biskuit

    6   Eier
230 g Zucker
230 g geriebenen Mandeln (Haselnüsse, Walnüsse, halb halb oder geriebene Kürbiskerne,...)

  • die ganzen Eier mit dem Zucker bis zur Schriftprobe dickschaumig schlagen (Schriftprobe machen:  die geschlagene Masse ist so dickschaumig, dass man mit der vom Schneebesen abrinnenden Masse darauf „schreiben“ kann und diese „Schrift“ nicht sofort sondern erst nach ein paar Sekunden wieder verschwindet
  • die geriebenen Mandeln mit einem Schneebesen vorsichtig unterheben
bei 180°C im vorgeheizten Backrohr ca. 35 - 40 min lang backen.


Pariser Creme

250 ml Sahne
250 g   Schokolade (ich habe Zartbitterkuvertüre genommen)
  • die Sahne kurz aufkochen und vom Feuer nehmen
  • die Schokolade (in Stücken) darin auflösen
  • abkühlen lassen (am besten über Nacht)
  • die Mischung dann mit dem Mixer wie Sahne aufschlagen bis sie schön cremig ist 

Pariser Creme eignet sich auch perfekt zum Füllen von Torten oder Rouladen. Ganz lecker wird sie mit Toblerone!!
Meine wurde dieses Mal leider etwas grieselig...wenn das passiert, kann sie noch retten, in dem man entweder ein wenig ganz heisses Wasser mit dem Mixer oder Pürierstab unterrührt oder die ganze Mischung vorsichtig noch einmal auf ca. 80° C erhitzt, dann wieder erkalten lässt und nochmal aufschlägt. Ich hatte aber weder für Lösung 1 noch für Lösung 2 Zeit, denn es war 7:30 Uhr und um 8:00 musste ich im Büro sein.

Also blieb mir nichts anderes übrig, als die Pariser Creme so zu verwenden (geschmeckt hat sie alle Mal) und dann noch schnell ein paar Heidelbeeren drübergestreut und ab ins Büro...
 

Liebe Grüsse




17. September 2013

Kawaii-(^•^)-Brötchen..

Ich packe ab und zu einen Bento (japanische Lunchbox) für meinen Kleinen als Jause für die Schule oder auch für mich fürs Büro...und gestern habe ich die absolut genialen (^•^)-Brötchen gebacken...OK, man soll sich nicht selbst loben, aber ich bin restlos begeistert von den kleinen Brötchen, einfach super süss - eben total kawaii (japanisch für "süss" , "niedlich"...)

Kawaii-Buns

...eigentlich wollte ich ganz normale ganz kleine Brötchen backen...dann kam mir die Idee, ihnen nach dem Backen ein Gesicht mit Pastenfarben aufmalen, (so wie zum Beispiel *hier* mit den Macarons-Häschen)...


...aber dann hatte ich eine noch bessere Idee...Bäckerlauge!!!


...Laugenbrötchen werden ja schön braun nach dem Backen. Das müsste doch klappen?!...schnell ein paar Gesichter mit Bäckerlauge aufgepinselt, die dann beim Backen sichtbar werden...

OK, schnell ist relativ...ich habe ja immerhin 38 Brötchen im Kawaii-Stil verziert...das ging ganz gut, leider hat mein Pinsel danach seinen Geist aufgegeben...tja, wer wird schon gerne in Lauge getaucht?!? (Ich geb´s zu, ich wusste schon, dass der Pinsel danach kaputt sein wird, aber das habe ich in Kauf genommen, was hätte ich sonst nehmen sollen?!?)

Smiley-Brötchen


...und wie ihr seht, hat das Experiment prima geklappt...ich musste die ganze Zeit ins Backrohr schauen und zusehen, wie die Gesichter langsam zum Vorschein kamen...hihihi...das war vielleicht spannend!...aber schon nach ein paar Minuten war klar...ES KLAPPT!!!
 


...das war ein Gefühl wie früher in der Kindheit, als wir unsichtbare geheime Botschaften mit Zitronensaft oder Kartoffelstärke geschrieben haben, die dann mit Wärme (Backrohr, Bügeln, über Kerze halten...) sichtbar wurden...


...ich hatte mindestens so einen Smile im Gesicht wie das Brötchen hier...


Wie ihr seht...hab ich mich künstlerisch ausgetobt...und alles möglichen Gesichter aufgemalt...ich hätte gerne noch weitere 100 Gesichter aufgemalt...das war echt lustig!


...die Brötchen waren supersaftig und elastisch...und soooooo kawaii anzuschauen...


Kawaii-(^•^)-Brötchen

390 g Mehl
240 ml lauwarme Milch
   1 Ei (ich habe Grösse L genommen)
   1 TL Salz (oder etwas weniger)
   2 EL Zucker
   2 EL weiche Butter (besser flüssige Butter, aber ich war zu bequem)
   1 P. Trockenhefe (7 g) oder 1/2 P. frische Hefe (21 g)
  • aus allen Zutaten einen elastischen Teig kneten
  • ca. 8 mm dick ausrollen
  • Kreise ausstechen (ich habe einen 5-cm-Plätzchenausstecher genommen, geht auch mit einem Glas o.Ä.)
  • für die Bärchen und Kätzchen einfach noch Miniöhrchen - sprich Kügelchen - aus Teig dran machen
  • auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen und mit einem Geschirrtuch zugedeckt ca. 35 min gehen lassen
...inzwischen das Backrohr vorheizen...

wenn die Brötchen aufgegangen sind, schnell mit Bäckerlauge die Ohren, Augen, Schnurrbarthaare, Münder, etc aufmalen...und ab ins Rohr...und gespannt drauf warten, dass die Gesichter sichtbar werden!!!

im auf180° C vorgeheizten Backrohr ca. 12 min (kommt auf die Grösse der Brötchen drauf an) backen





...Mein Sohn war begeistert...!!!

...und da ich ganz viele Kawaii-Brötchen gleich nach dem Auskühlen eingefroren habe, wird er noch öfters einen Smiley oder ein Bärchen mit in die Schule nehmen können...

14. September 2013

Kräuter-Käse-Pull-Apart-Bread

Für heute Abend habe ich was Besonderes gebacken...ein Kräuter-Käse-Pull-Apart-Bread...und ich kann euch schon soviel verraten...dieses Brot ist der absolute Hingucker...und wenn man dann die einzelnen Schichten zerpflückt (engl. Pull Apart), dann kommt das tolle Aroma erst richtig zur Geltung...jetzt heisst es aber "Vorhang auf" für das wahrscheinlich leckerste und schönst anzuschauende Brot, das ich bisher gebacken habe...


Pull apart bread, Knoblauchbrot

...frisch aus dem Ofen...wie das duftet!!!

Ich habe das Rezept auf dem Blog *Culinary Adventures in the kitchen* entdeckt...und musste es sofort nachbacken...ein geniales Rezept, das noch dazu extrem wandelbar ist...mit verschiedenen Kräutern, je nachdem wozu das Brot passen soll...mit oder ohne Käse....einfach nur megalecker!!!

...eingeschichtet...so lässt man das Brot noch einmal gehen...
...hier seht ihr die Kräuter-Käse-Buttermischung, die dem Brot das herrliche Aroma gibt...

Kräuter-Käse-Pull-Apart-Bread

Teig
3 Tassen Mehl
1 Tasse lauwarmes Wasser
1 Päckchen Trockenhefe (7 g) oder 1/2 Würfel frische Hefe (21 g)
3 TL Zucker
1 Messerspitze Salz
2 EL Butter (geschmolzen)

Fülle
2 EL Butter (geschmolzen)...ich habe Kräuterbutter genommen
3 grosse Knoblauchzehen (gepresst)
1 Tasse geriebener Käse (ich habe eine 4-Käse-Mischung genommen)
1/2 TL Kräutersalz
2 Zweige frischer Rosmarin (ganz klein geschnitten)
2 Zweige frischer Thymian  (ganz klein geschnitten)
1 TL getrockneter Oregano
  • aus allen Teig-Zutaten einen elastischen Teig kneten (wird relativ zäh)
  • ca. 1 Stunde gehen lassen
  • in der Zwischenzeit die Kräuter ganz klein schneiden und mit der flüssigen Butter, dem gepressten Knoblauch und dem (Kräuter)salz vermischen, eventuell pfeffern
  • wenn der Teig das Volumen verdoppelt hat, nochmal ordentlich durchkneten
  • mit dem Nudelholz auf ca. 40 cm x 40 cm ausrollen
  • mit der Kräuter-Butter-Mischung bepinseln
  • mit dem Käse bestreuen
  • mit Pizzaroller oder Messer in Quadrate schneiden (Seitenlänge der Quadrate kommt auf die Form drauf an, in der das Brot gebacken wird)
  • dann diese Quadrate in die Form schichten, dazu die Form hochkant stellen und ein Quadrat übers andere legen
  • Form wieder normal hinstellen, Brotschichten etwas mit dem Finger zurecht zupfen
  • noch einmal ca. 35 min mit einem Geschirrtuch zugedeckt gehen lassen
 
im vorgeheizten Rohr bei 200° C ca. 25 backen

...ich musste nach ca. 15 min ein Stück Backpapier drauflegen, da das Brot sonst zu dunkel geworden wäre...

...so...und jetzt kommt das Schwierigste...man muss nämlich waaaaaaaaaaaaarten
...nämlich warten, bis das Brot etwas abgekühlt ist...

Wir haben dazu *Gemüseraritäten* und etwas Saftschinken gegessen...und dazu Schicht um Schicht das Pull-Apart-Brot mit den Fingern auseinedas Lustige ist, man kann die einzelnen Schichten schön mit den Fingern auseinanderpflücken... 

Als nächstes möchte ich ein Süsses Pull-Apart-Bread backen...mit Mandelfülle, oder Marmelade,...

Euch noch einen schönen guten Abend!



11. September 2013

Drachen-Monster-Cake Pops...

Heute vor 2 Jahren, da ist was ganz Besonderes geschehen....ich wurde Tante...!!! Mama sein ist cool, aber Tante sein auch!
Und zur Feier des Tages habe ich ein paar Cake Pops gemacht...



Mein Neffe ist übrigens auch schuld dran, dass ich überhaupt mit dem Cake-Pops-Rollen angefangen haben, da ich zu seiner Geburt mal etwas Besonderes machen wollte und so auf die Cake Pops gestossen bin.

die Drachen-Monster-Cake Pops für seinen 2. Geburtstag habe ich so gemacht:

Krümel
mein Lieblingsschokoladenrührteig (*hier* findet ihr das Rezept)

Kleber
1 Tafel Milka Karamell (geschmolzen)
2 EL Mascarpone
1 EL weiche Butter
2 EL Dulce de Leche (hat mir meine Freundin aus Spanien mitgebracht)

Kleber?? Krümel?? Wer hier nur Bahnhof versteht, kann sich mein *Cake Pops-Tutorial* mit Schritt-für-Schritt-Anleitung anschauen.


Liebe Grüsse


10. September 2013

Vielkornflocken-Brot...

Im Herbst werde ich wieder öfters Brot backen...so kann mein Kleiner frisches Brot als Jause mit in die Schule nehmen. Ich habe mal wieder etwas ausprobiert...Flocken statt Mehl...und so gab es eine doppelte Uraufführung... Vielkornflocken-Brot  im Gärkörbchen...


...das Brot hatte eine feine Kruste und war innen supersaftig...mein Sohn hat gemeint: "Mama, das Brot schmeckt superlecker!"...und daher habe ich nicht gezögert, das neue Rezept hier zu posten.

...Brot im starkbemehlten Gärkörbchen gehen lassen, dann auf ein Backpapier stürzen...



....mein neues Gärkörbchen...
Ich wollte immer schon so ein Gärkörbchen haben und habe mir jetzt *hier* ein längliches und ein rundes gekauft...ich bin total begeistert!


Vielkornflocken-Brot

100 g Vielkornflocken (geht natürlich auch nur mit Haferflocken)
200 g Weizenmehl
200 g Roggenmehl
1 P. Trockenhefe oder 1/2 Würfel frische Hefe
1 1/2 TL Salz
1 EL Sesam
350 ml lauwarmes Wasser
  • die 5-Kornflocken grob mahlen
  • aus allen Zutaten einen elastischen Teig kneten - bleibt eher klebrig, aber die Flocken saugen noch Feuchtigkeit auf
  • ca. 1 Stunde gehen lassen
  • noch mal gut zusammenkneten
  • Laib formen
  • nochmal ca. 30 min gehen lassen...ich hab das in meinem neuen Gärkörbchen gemacht...

im auf 230° C vorgeheizten Rohr ca. 10 min anbacken, dann auf 210° C runterschalten und ca. 20 min fertigbacken

...Vielkornflocken...die habe ich bei Hofer gekauft...    
 
 

4. September 2013

Nektarinen-Topfen-Tarte mit Lavendelzucker

Heute habe ich endlich mal wieder mein Backrohr eingeschaltet...und gleich 2 verschiedene Sachen gebacken...und zwar eine Nektarinen-Topfen-Tarte und ein Vielkornflocken-Brot (das Rezept dazu poste ich demnächst)...

Mürbteigkuchen mit Nektarinen

Unter der Mürbteig-Decke findet ihr saftige Nektarinen (meine waren leider geschmacklich etwas fad) auf einem Topfenbett (dieselbe Topfenfülle kann man prima auch für Topfentascherl verwenden).


Nektarinen-Topfen-Tarte

300 g Mehl
200 g Butter, ganz kalt, in kleine Stücke geschnitten
  80 g Zucker 
   1 EL Lavendelzucker (hab ich von einer Freundin bekommen, schmeckt einfach nur genial)
   2 EL kaltes Wasser
250 g Topfen (Quark)
   1 EL Honig
   1 Ei
   6 mittelgrosse Nektarinen, in Schnitzen
  • aus Mehl, Butterstückchen, Zucker, Lavendelzucker (den kann man natürlich auch weglassen) und 2 EL kaltem Wasser einen Mürbteig* kneten
  • zu einer flachen Kugel formen und in Frischhaltefolie gewickelt im Kühlschrank 1 Stunde ruhen lassen
  • dann auf einer gut bemehlten Arbeitsfläche ausrollen (das geht nicht wirklich gut, wird am Rand rissig, bei mir sind meistens auch irgendwo in der Mitte ein paar Risse, das ist aber nicht weiter schlimm)
  • die Teigplatte in eine Tarteform legen und mit den Fingern den Rand schön andrücken und eventuelle Risse "zukitten"
  • das Eiweiss steif schlagen
  • den Topfen mit dem Honig und dem Eigelb gut verrühren und den Eischnee unterheben
  • die Topfen-Fülle auf dem Mürbteig verteilen
  • mit Nektarinenschnitzen eng an eng belegen
  • aus dem restlichen Teig einen "Deckel" machen... ich habe als Deckel einfach Kreise ausgestochen und dann in einem schönen Muster auf die Nektarinen gelegt
 
 im vorgeheiztem Backrohr auf der untersten Schiene ca. 35 min backen
 
Während des Backens bildet sich meistens eine Luftblase unter dem Teig, die fällt nach dem Auskühlen einfach wieder zusammen, das kann man verhindern, indem man den Teig mit einer Gabel mehrmals einsticht, mach ich aber meistens nicht, weil ich es lustig finde, wie sich zuerst "aufbäumt" und dann wieder runtersinkt.
 

 * * *  Tanja´s Extra-Tipp * * *
 
 Mürbteig  3-2-1
 
Das Mürbteiggrundrezept kann man sich ganz einfach selber merken: nämlich 3-2-1!!
 
3-2-1? Nicht zu verwechseln mit (bitte alle mitsingen) "1, 2 oder 3, ihr müsst euch entscheiden, 3 Felder sind frei!!" Obwohl, dann müsst ihr euch die Zutaten einfach umgekehrt merken :-)
Also, 3-2-1, das ist das Mengenverhältnis der Zutaten!!!

3 Teile Mehl
2 Teile Butter (ganz kalt, in kleinen Stückchen)
1 Teil   Zucker
etwas kaltes Wasser oder 1 Eigelb
eventuell 1 Prise Salz
 
Für eine mittelgrosse  Form kann man genau x100 nehmen, also 300 g Mehl, 200 g kalte Butter, 100 g Zucker (ich nehm mal Staubzucker, mal Feinkristalzucker, funktioniert beides)...für Torten nehme ich auch gern mal etwas weniger Zucker (so wie bei der Nektarinen-Topfen-Tarte 80 g), da sie ja noch eine süsse Fülle haben.
 
Achtung...bei der Zubereitung von Mürbteig schnell vorwärts machen und nicht zu lange kneten, grad so lange, bis man eine Kugel formen kann (sonst wird der Teig "brandig", d.h. er hält nicht mehr zusammen)...und den Teig vor der Weiterverarbeitung ca. 1 Stunde in Frischhaltefolie gewickelt im Kühlschrank ruhen lassen.

Aus Mürbteig kann man tolle Tartes und Pies machen, gedeckten Apfelkuchen, Husarenkrapferl,....mmmhhh....oder Vanillekipferl...
Man kann auch einen Teil des Mehls durch feingeriebene Mandeln oder Haselnüsse ersetzen...ihr seht...es wird einem nicht langweilig.

Die Formen muss man nicht mehr einfetten, Mürbteig enthält ja schon sehr viel Fett und klebt daher nicht mehr an!...und genau wegen dem vielen Butter schmeckt der Mürbteig so schön mürb...kalorientechnisch ist er jetzt nicht grad so empfehlenswert, aber lecker, zart und mürb ist er auf jeden Fall!!!

Liebe Grüsse
 


2. September 2013

Cupcakes-Verzier-Versuchsküche...

Kneten, färben, ausstechen, formen...damit waren wir neben auswalken und lachen einen dieser Abende beschäftigt...und das war das Resultat...
 
  
Ein paar Freundinnen wollten endlich auch mal mit Rollfondant arbeiten und so haben sie eine Ladung Cupcakes gebacken, die wir dann mit Blümchen, Minicupcakes und Knöpfen aus Rollfondant und Blütenpaste aufgehübscht haben!





Die Knopf-Moulds habe ich selbst gemacht...das geht ruckzuck und macht Megaspass... und zwar mit *Sillicreations*....die Moulds nicht noch nicht ganz perfekt, aber ihr wisst ja...Übung macht den Meister!

 
Wie findet ihr die Toppings der Minicupcakes aus Blütenpaste? Die glänzenden Details haben wir mit Piping Gel gemacht...einfach mit Pastenfarbe rot eingefärbt und mit einem Pinsel aufgetragen.
Das Piping Gel glänzt auch noch nach dem Trocken und schafft so tolle Highlights...man kann es mit Pastenfarben ganz leicht einfärben und richtig dick auftragen, sogar ganze "Schwimmbäder" kann man damit füllen und so das Wasser darstellen!





Euch allen noch einen schönen Abend!