27. April 2014

Very-Berry-Pavlova...

Heute waren alle Kinder samt Familien bei meiner Mama zum Grillen eingeladen...das Wetter hat leider nicht so ganz mitgespielt, aber zum Glück ist die Terrasse überdacht.
Auf den Grill kamen T-Bonesteak, Hirschfilet, Schweinskarree und Rehrücken...und dazu gab es Kartoffelsalat (mit Kartoffeln aus dem eigenen Garten), grünen Salat, Tomaten-Gurken-Mozarella-Salat, Maissalat und Krautsalat....leeeeecker!!! Das allerbeste: das Hirschfilet...das zerging förmlich auf der Zunge.

Ich habe den Nachtisch beigesteuert...und nach einem so exquisiten Grill-Erlebnis...da musste natürlich ein tolles Dessert auf den Tisch und meine Wahl fiel auf eine Beeren-Pavlova...und zwar mit vielen Beeren...Erdbeeren, Heidelbeeren und Himbeeren!

Neuseeland, Meringues, Baiser, Sahne,

...die Very-Berry-Pavlova war meine 2. Pavlova und wie schon meine erste Pavlova ( *so sah sie aus*)  waren alle (ich am allermeisten) begeistert. 
Meringues und Sahne, das ist ja an sich schon eine unschlagbare Kombination, wenn dann aber noch jede Menge Beeren mit ins Spiel kommen...ja dann kann man unschwer nur ein Stück Pavlova essen. Mein Schwager Martin hat gleich 2 Mal Nachschlag genommen!



Very-Berry-Pavlova

Baiserboden:

   4     Eiweiss
250 g  Zucker
   1 TL Essig
   2 EL Stärke

Belag:

250 ml Sahne
Obst nach Belieben: ich habe Erdbeeren, Heidelbeeren und Himbeeren genommen


  • Eiweiss zu festem Schnee schlagen
  • Zucker einrieseln lassen und ca. 5 min dickschaumig ausschlagen (Probe: Mixer rausziehen...bilden sich dann schön glänzende Baiserspitzen? Dann ist die Masse fertig!) 
  • Essig und Stärke unterrühren
  • Baisermasse rund auf ein Backpapier streichen  
     
    Den Pavlova-Boden ins auf 180°C vorgeheizte Backrohr schieben und die Hitze sofort auf 120° C reduzieren.  
    60 min bei 120° C mehr trockenen als backen und dann im Rohr auskühlen lassen

    Kurz vor dem Servieren die geschlagene Sahne vorsichtig auf der ausgekühlten Pavlova verteilen (Vorsicht...die ist sehr delikat und der Rand zerbricht leicht!) und mit Früchten garnieren.

    Idealerweise sollte man die Pavlova gleich servieren, schmeckt aber auch gut durchgezogen sehr lecker...glaub ich zumindest, denn leider hat auch meine 2. Pavlova nicht länger als 10 Minuten überlebt.

22. April 2014

Best Dressing ever...mit Johannisbeergelee


Heute poste ich euch unser Abendessen...es gab *Würstchen im Schlafrock* und dazu einen Salat...1/2 Eisbergsalat, 1 hartgekochtes Ei, 1 kleine Dose Mais, eine handvoll Champignons (in 1 EL Olivenöl mit 1 Prise Kräutersalz angebraten)...uuuuuund...jetzt kommt das geniale am Salat...das Dressing!!! ...probiert es aus...und ihr werdet sehen...dieses Dressing ist einfach sensationell...





Vegetarisch, veganes Dressing,



Dressing mit Johanisbeergelee...in Anlehnung an "Dressing für Blattsalate von *Schrat*"

200 g   Johannisbeergelee (rot oder schwarz, schmeckt beides super)
100 ml weisser Balsamico Essig
200 ml Olivenöl
500 ml Gemüsebrühe
   1 EL Senf...ich nehme Kremser Senf
   1 EL schwarzer Pfeffer...am liebsten frischgemahlen
   1 EL Salz
   1     Knoblauchzehe, gepresst
  • Alle Zutaten gut vermischen...mach ich manchmal mit dem Stabmixer
  • das ergibt einen Liter Salatdressing
  • ich fülle es in eine Literflasche ab und bewahre das Dressing im Kühlschrank auf
es hält ohne Probleme 2 Wochen im Kühlschrank. 

Dieses Dressing ist unser absoluter Favorit...den Rest mit einem Stück Brot auftupfen...mmmhhh...fast besser als der Salat selbst!

PS: Eigentlich wollte ich euch meine Ostereier posten, mein Ostermenü und ein paar Fotos von Colmar (da war ich von Karsamstag auf Ostersonntag), aber irgendwie hat es nur der Salat in meinen Blog geschafft :-)

Ich meine, ich male meine Ostereier ja auch nicht schon wochenweise vorher an, bin aber froh, dass das manche machen und ich dann netterweise von den verschiedenen Blogs inspiriert werde. Auf meinem Blog findet ihr die Sachen ja immer nur hinterher! Aber ihr könnt das ja als Inspiration für 2015 nehmen.  

Liebe Grüsse
Tanja


18. April 2014

Torrijas...spanische Arme Ritter...

...es liegt was in der Luft...und zwar Zimtgeruch! Ja aber Weihnachten ist doch schon lange vorbei?!? Stimmt, aber in Spanien (die Leser/innen meines Blogs wissen bereits, dass ich fast 19 Jahre lang in Spanien gewohnt habe), da duftet es auch in der Karwoche in vielen Küchen und Konditoreien herrlich nach Zimt und schuld daran sind die Torrijas...


Ostern, Fotzelschnitte, Weissbrot mit Zimt und Zucker

...die kleine Servierplatte hab ich übrigens selbst mit flüssigen Porzellanfarben aufgehübscht...einfach Geschirr vorher sauber waschen, gut abtrocken, mit Prozellanfarben bemalen und je nach Marke einfach nur trocknen lassen, ober wie bei meinen Farben, 20 min im Backrohr bei 120° "einbrennen". Ich wasche die Teller auch immer im Geschirrspüler und dachte, dass nach ein paar Mal waschen vielleicht alle Blümchen wieder weg sind, aber die Blümchen auf der Platte halten sich schon seit ca. 8 Jahren!



Torrijas...spanische Arme Ritter

Weissbrot vom Vortag oder Zopfbrot (ich hatte fast ein ganzes Baguette übrig)
ca. 3/4 l Milch 
1 EL Zimt (ich habe noch 2 TL von Krisis Orientalischem Zucker und 1 TL Vanillezucker reingetan. Die gibt es vielleicht wieder an unserem Stand auf dem  *Harder Weihnachtsmarkt*
5 EL Zucker
2 Eier
Olivenöl

  • Milch mit Zucker und Zimt erwärmen
  • während dessen,das Brot vom Vortag in ca. 2 cm dicke Scheiben schneiden, aus dem Baguette habe ich 14 Torrijas gemacht
  • das Brot in eine Form legen und mit der warmen Zimt-Zucker-Milch übergiessen, es muss sich schön vollsaugen, Mengenangaben sind hier schwer zu machen, denn es kommt auf das Brot an, wieviel Flüssigkeit es aufnehmen kann
  • inzwischen die Eier verquirlen
  • die vollgesaugten Brotscheiben im Ei wenden 
  • in Olivenöl rausbacken
  • noch warm mit etwas Zimt und Zucker bestreuen


Ich bin ja generell eher ein "Schwarzbrot-Esser"...das war schon als Kind so, aber bei Torrijas, da mache ich gerne mal eine Ausnahme und esse ein Stück Weissbrot!


Torrijas sind sehr wandelbar, wer mag, kann die Milch mit Orangenschalen oder Zitronenschalen aromatisieren. Oder ihr könnt die Brotscheiben statt in Milch auch in Rotwein einweichen...oder einen Schuss Likör dazugeben. Manchmal werden die fertigen Torrijas noch mit Läuterzucker übergossen, mir sind sie lieber "pur".

Die Torrijas sind quasi ein "Arme-Leute-Essen", denn altes Brot und Eier, die hatte man immer zur Verfügung. 

Aber leider gibt es da ein kleines Problemchen: früher war das ja ideal - so kalorienreiche, süsse Schnittchen...heutzutage in unseren Breitengraden darf man dann halt leider nicht so viele davon essen, obwohl sie megalecker sind, denn wenn man "nur" vor dem Computer sitzt, verbrennt man leider nicht soviele Kalorien wie früher bei schwerer Feldarbeit. ***Seufz***



Um den typisch spanischen Geschmack zu bekommen, muss man unbedingt Olivenöl nehmen, wem das zu intensiv ist - oder wer Geld sparen möchte - kann halb halb machen: d.h. 50% Olivenöl, 50% Sonnenblumen-, Raps- oder Maiskeimöl. Ihr könnt euch das vielleicht nicht vorstellen, dass man süsse Sachen auch mit Olivenöl machen kann? Einfach ausprobieren, dann seht ihr, ob es euch schmeckt oder nicht...denn ihr wisst ja: Studieren geht über Probieren!




Bei mir gibt´s die Torrijas am Ostermontag als Nachtisch...man kann sie übrigens warm und kalt esssen, mir persönlich schmecken sie kalt besser.
Sie halten sich im Kühlschrank in einer luftdichten Box auch ein paar Tage, halt ca. so lange wie offen Milch!


Euch allen ein schönes Osterfest!

Liebe Grüsse



7. April 2014

rot-weisse Tulpen alias Tomaten mit Frischkäse...

So...ich bin wieder zu Hause...ich war ja 8 Tage in Spanien auf einer Messe! Dort (in Zaragoza) habe ich wieder ganz tolle Sachen gesehen und gegessen, leider habe ich vor lauter Messe aufs Fotomachen vergessen, aber ein paar Fotos habe ich.

Ich habe das Kochen und Rumexperimentieren echt vermisst (obwohl auswärts essen natürlich auch toll ist: keinen Abwasch machen, anderen Leuten zuschauen...) und als ich heute Nachmittag in einer Zeitschrift solche Tomaten-Tulpen gesehen und wollte sie gleich ausprobieren...






Tomaten-Tulpen

Cherrytomaten (spitzzulaufend)
Frischkäse
eine Prise Pfeffer
eine Prise Kreuzkümmel
ein paar grüne Bohnen oder Frühlingsziebeln oder Zitronengras als Stängel!
  • die Tomaten kreuzweise einschneiden und die Kerne rauskratzen
  • den Frischkäse mit Pfeffer und Kreuzkümmel gut verrühren
  • die Tomaten damit füllen (ich habe einen Sprizssack genommen)
  • mit Bohnenstängeln vervollständigen
Ich muss sagen, das Füllen war eine "Futzlerei". Die Tulpen liessen sich zwar gut füllen...ABER...der Frischkäse machte die ganzen Tulpen immer wieder schmutzig und so musste ich jede einzelne Tulpe mit Küchenpapier gefühlte 10-mal saubermachen.
Aber die Tulpen sind auf jeden Fall ein Hingucker...und schmecken tun sie auch!