31. Oktober 2011

Halloween-Marshmallow-Pops

Ich war für ein paar Tage in meiner "alten" Heimat Spanien und bin grad heute Nachmittag wieder zurückgekommen...kaum hatten wir die Koffer im Gang abgestelllt, klingelte es an der Tür:...Süsses oder Saures???!!! Oh je...wo nehm ich jetzt auf die Schnelle was Süsses oder was Saures her? Also, die ersten Kinder haben ein paar saure Apfelringe bekommen...na toll!!
Doch dann habe ich mit meinem Kleinen schnell ein paar Marshmallow-Pops gemacht.


Halloween-Marshmallow-Pops


Er konnte es natürlich kaum erwarten, bis jemand an der Tür klingelte, damit er seine mit "echten" Knochen verzierten Pops verteilen konnte!

Halloween-Marshmallow-Pops...dazu braucht man: weisse Marshmallows, schwarze Candy Melts, ein klitzekleines Stück Ceres soft, "gruseliges" Streudekor, Schaschlikspiesse...die sind im Handumdrehen fertig:
  • Candy Melts in der Mikrowelle schmelzen
  • Ceres Soft unterrühren
  • Marshmallows aufspiessen
  • in die flüssigen Candy Melts tauchen (ich hab dann extra rumgeklopft, damit die Candy Melts schön gruselig runterrinnen!!)
  • mit Streudekor wild und gruselig verzieren!!!!
wuuuaaahhhhhhhhhhhh!!!!!!!!!!!!!!!!

PS: Die Knochen kamen am Besten an!!

24. Oktober 2011

Gelbes Curry mit Huhn

Ich habe vor Kurzem das SAI TONG, ein kleines thailändisches Restaurant, in meinem Dorf entdeckt...einfach nur lecker!
Mit den Gedanken bei meinen Urlaubserinnerungen an Thailand habe ich mich gleich auf den Weg in einen Asia-Shop gemacht, um meinen Gewürz-Schrank ein wenig thailändisch auf Vordermann zu bringen: Kardamomsamen, Curry-Blätter und Gelbe Curry-Paste und noch ein paar Dosen Kokosmilch...(die kann ich immer wieder gut gebrauchen).

Und das ist dabei herrausgekommen:
Gelbes Curry mit Huhn und Gemüse
Dazu habe ich Basmati-Reis gemacht. Ooohhhh...himmlisch, der Duft der zerstossenen Kardamomsamen! Da duftet die ganze Küche danach!...leider war die Gelbe Curry-Paste etwas zu scharf für meinen Kleinen. Der musste dann den Reis alleine nur mit ganz wenig Sauce essen.

Gelbes Curry mit Huhn und Gemüse:
2 Hühnerbrustfilets
1 Zucchini (ich habe 2 kleine aus unserem Garten verwendet)
3 Karotten
1 Gemüsezwiebel (in Spanien heissen sie "Cebollas dulces" also süsse Zwiebeln, sie sind zwar nicht wirklich süss, aber viel milder als die normalen)
150 g Erbsenschoten
2 TL Gelbe Currypaste
5 Kardamomsamen
ca. 10 Bockshornkleesamen (hab ich immer zu Hause, da sie in der marokkanischen Küche oft Verwendung finden)
eine kleine Handvoll Curryblätter
1 kleine Dose Kokosmilch
2 Zehen Knoblauch
Salz
etwas Mehl
Erdnussöl

  • Das Hühnerfilet in kleine Stücke schneiden, leicht salzen, mit Mehl bestäuben und in etwas Sesamöl ca. 5 min anbraten.
  • Die Zwiebel (nicht zu kleine Stücke machen) in etwas Sesamöl anbraten
  • Zucchini und Karotten auch noch kurz mit anbraten und dann das Gemüse/Zwiebel-Gemisch beiseite stellen, während die Sauce zubereitet wird.
Für die Sauce
  • Die gelbe Currypaste mit etwas Öl verrühren und kurz in der Pfanne heiss werden lassen, 2 Zehen Knoblauch (mit der Presse oder in Scheiben) kurz mit anbraten, dann die Kokosmilch, die zerstossenen Kardamomsamen, die Bockshornkleesamen und Curryblätter dazugeben, mit Salz abschmecken.
  • Das Fleisch und das Zwiebel/Karotten/Zucchini-Gemisch in die Sauce geben und ca. 10 min leicht köcheln lassen. Eventuell etwas Wasser dazugeben.
  • In einer zweiten Pfanne die Zuckerschoten kurz anbraten und ganz zum Schluss noch daruntermischen.
Dazu schmeckt am besten Basmatireis!


Bockhornkleesamen

Bockshornklee wird hauptsächlich in Indien und Marokko angebaut und findet sowohl in der Küche als auch als Heilpflanze Verwendung. Er hat nachweislich einen positiven Einfluss auf die Blutwerte...Wer's mag, kann sich daraus auch einen Tee brühen.

Gelbe Curry Paste
 
Kardamomkapseln
Der grüne Kardamom findet, wie auch der Bockshornklee, in asiatischen und arabischen Gebieten Verbreitung. Dem Kardamom wird generell auch eine aphrodisierende Wirkung nachgesagt.



14. Oktober 2011

Marshmallow-Pops

Gestern hat mich ein Thread auf eine tolle Idee gebracht, die schnelle Variante zu den Cake Pops...einfach statt der Rührteigkugel ein Marshmallow mit Schokolade oder Candymelts überziehen und verzieren...y voilá:
Marshmallow Pops.

Ich hab mich gleich gefreut, weil ich wusste, dass ich noch ein paar von diesen weichen Dingern zu Hause hatte, die von der Marshmallow-Topfencreme übrig geblieben sind.
Also habe ich mich gleich dran gemacht und mit meinem Kleinen ein paar von diesen tollen Pops gezaubert...mit roten und gelben Candymelts und verschiedenen Streuseln...

Fliegenpilz-Marshmallow Pop
...allein...

Herziger Marshmallow Pop
...auch noch allein

...oder lieber zu zweit.
..denn ein Marshmallow Pop kommt selten allein...
 
...oder am liebsten zu dritt...
Auch in gelb hübsch anzusehen!



mmmmhhh....aussen knackig innen weich
...eben harte Schale weicher Kern


Ruck zuck fertig:
Marshmallow auf Popstick aufspiessen...
in geschmolzene Candymelts tauchen....
und gleich mit Streuseln verzieren...
Mein Kleiner war eifrig mit dabei...beim Machen und beim Naschen!!!

Wir haben meiner Schwester gleich ein paar Probe-Marshmallow-Pops vorbeigebracht...sie hat sie toll gefunden...sehen gut aus und schmecken auch so!!


Marshmallow Pops
  • Marshmallow auf einen Lollistick oder Schaschlikspiess aufspiessen
  • in geschmolzene Candymelts oder Schokolade tauchen
  • mit Streuseln, Zuckerperlen, etc. verzieren
  • Fest werden lassen und genussvoll reinbeissen!!!

Wisst ihr, woher die Marshmallows ihren Namen haben?
Die Franzosen haben früher die "Pate de guimauve" aus Eibisch-Wurzeln hergestellt und die englische Bezeichnung des echten Eibisch ist "Marsh Mallow" (Sumpf-Malve). Heute werden für die Marshmallows-Herstellung allerdings keine echten Eibisch-Wurzeln mehr verwendet. Aber wer den Eibischteig von Egger kennt, der weiss, wie die Ur-Marshmallows der Franzoseen etwa geschmeckt haben.

Mein Kleiner und ich hätten auf jeden Fall auch den Marshmallow-Test von Mischel nicht bestanden, weil wir keine 15 Minuten hätten warten wollen!!!

Also, Cake Pops Fan bin ich ja schon....aber Marshmallow Pops werde ich jetzt auch öfters machen, weils halt sooooooooooo schnell geht! 

3. Oktober 2011

Tortilla española

Auf Wunsch meiner Arbeitskollegen habe ich eine Tortilla española, also quasi ein spanisches Kartoffelrösti mit Ei und Zwiebeln, mit ins Büro genommen. Das war allerdings ein ziemliches Riesenteil aus 2,5 kg Kartoffeln, 3 grossen Zwiebeln und 10 oder 11 (hab leider nicht genau mitgezählt) grossen Eiern! Deshalb habe ich sie auch auf einer Tortenplatte serviert!
Tortilla española...hier ein Riesenexemplar
aus 2,5 kg Kartoffeln, 3 Zwiebeln und ca. 10 grossen Eiern!!!
Die Spanier essen die Tortilla mal warm, mal kalt, sehr oft zusammen mit frittiertem grünen Paprika in einem Stück Baguette - das Ganze nennt sich dann "bocadillo de tortilla con pimientos", mal durchgeschnitten und mit Schinken oder Käse gefüllt als "tortilla rellena",  ein Stück "un pincho de tortilla" zum kühlen Bier beim Fussball-Schauen, zum Picknick im Park, im Schwimmbad oder auch in Stückchen geschnitten in Sauce....also da gibt es unzählige Varianten.
Man kann auch zusätzlich zu den Kartoffeln noch grünen oder roten Paprika mitbraten, gerne mögen die Spanier auch Tortilla mit Spinat: dazu mischt man einfach etwas blanchierten Blattspinat unter die Kartoffel-Ei-Mischung,...man kann auch die Kartoffeln weglassen und nur Spinat nehmen...naja jetzt wollen wir mal nicht zu sehr ins Detail gehen...wen's trotzdem interessiert, kann mich ja direkt fragen!

Nachdem mich immer wieder Leute fragen, wie man Tortilla zubereitet, habe ich mal ein paar Schritt-für-Schritt-Fotos gemacht. Wer also selbst mal eine spanische Spezialität zubereiten möchte....hier ist das Making-Off einer Tortilla Española:

1.
Kartoffeln schälen und in ca. 3 mm dicke Scheiben schneiden

2.
zusammen mit den Zwiebeln in Öl frittieren

3.
ca. 10 min unter gelegentlichem Umrühren frittieren

4.
so sieht die fertige Kartoffel-Zwiebel-Mischung aus

5.
jetzt kommen die Eier dazu
6.
die Eier mit den Kartoffeln und Zwiebeln vermischen, salzen

7.
die Ei-Kartoffel-Zwiebel-Mischung kommt zurück in die Pfanne

8.
am Anfang leicht verrühren
 
9.
mit Hilfe eines Deckels oder eines Teller die Tortilla umdrehen


10.

11.
wieder in die Pfanne zurückgleiten lassen


12.
FERTIG!!!



Also, die Fotos...naja....die sind nicht so toll wie bei Dani von Klitzeklein, da ist jedes Foto schon ein kleines Kunststück!...aber Übung macht bekanntlich den Meister und ich bin ja noch am Üben.

2. Oktober 2011

Vichyssoise...kalte Lauch-Kartoffel-Cremesuppe

Lauch...eigentlich bin kein ausgesprochener Lauchliebhaber...aber so ab und zu, kaufe ich ihn dann doch.

Und wenn...dann ordentlich: ich verwende den Lauch dann nicht nur einfach als Suppengrün sondern lasse ihn die Hauptrolle spielen...und zwar in einer cremigen Vichyssoise...einer kalten Lauch-Kartoffel-Cremesuppe mit einem Hauch von Muskatnuss...

Mein Kleiner und meine Schwester mögen die Vichyssoise lieber warm...das schmeckt auch vorzüglich!


Vichyssoise...kalte Lauch-Kartoffel-Cremesuppe

Vichyssoise (4 Personen)

200 g        mehlige Kartoffeln
300 g        Lauch (nur der weisse Teil)
2 TL          Butter
2 TL          Olivenöl
ca. 600 ml Gemüsebrühe oder Hühnerbrühe (falls nicht vorhanden: Wasser)
100 ml       ungezuckerte Kondensmilch (man kann auch Sahne nehmen oder normale Milch)
250 ml       Milch
                Salz
                Peffer (am besten weisser Pfeffer)
1 Prise      Muskatnuss

Den Lauch kleinschneiden (müssen keine schönen Ringe sein, da das Ganze ja püriert wird) und mit der Butter und dem Öl ca. 10 min anschwitzen lassen, dann gibt man etwas Brühe (oder Wasser) zu und püriert das Ganze mit dem Pürierstab bis der Lauch ganz zerkleinert ist! Man sollte auch keine "Fäden" mehr sehen.
In einen Topf kommen nun: das Lauchpüree, die restliche Brühe, etwas Salz und Pfeffer und die kleingeschnittenen Kartoffeln. Zum Kochen bringen und ca. 20 min köcheln lassen. Anschliessend mit dem Pürierstab fein pürieren.
Jetzt kommen die Kondensmilch (Achtung: nicht die in der Tube!!! sondern ungezuckerte) und die normale Milch (oder Wasser) dazu (exakte Menge: je nach Vorliebe, die einen mögen es lieber flüssig, die anderen lieber cremig...) und die Vichyssoise nochmals (ab und zu umrühren nicht vergessen) ca. 5 min leicht köcheln lassen. Am Schluss noch mit einer Prise Muskatnuss verfeinern und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Entweder man isst sie so....also warm oder lässt sie auskühlen und geniesst sie eiskalt!

Ich habe sie mit Grissinis, die ich mit Schinken umwickelt habe, serviert!

Man kann auch weniger Kartoffeln verwenden und zusammen mit dem Lauch noch eine Zwiebel mit anschwitzen...der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt!